West Coast Swing: Dein Tanz, deine Musik, dein Style

Du hast West Coast Swing (WCS) vielleicht schon mal in einem Video gesehen: Es sieht unglaublich lässig aus und die Tanzenden bewegen sich passend zu musikalischen Elementen oder Textpassagen der Songs, die du eigentlich aus dem Radio oder deiner Playlist kennst. Das soll alles improvisiert sein? 😳

Was ist West Coast Swing?

West Coast Swing ist das „Schweizer Taschenmesser“ unter den Paartänzen. Er entstand ursprünglich aus dem Lindy Hop, hat sich aber über die Jahrzehnte ständig weiterentwickelt. Im Gegensatz zu klassischen Tänzen ist WCS an kein festes Genre gebunden.

Das bedeutet für dich: Du tanzt zu Pop, R&B, Hip-Hop, Blues oder Akustik-Covern. Wenn ein Song einen Viervierteltakt hat, kannst du West Coast Swing dazu tanzen!


Was macht diesen Tanz so besonders?

Es sind vor allem die Freiheit und die moderne Philosophie, die WCS so einzigartig machen:

  • Rollen ohne Klischees: Im West Coast Swing brechen wir das heteronormative Bild von „Herrenschritt“ und „Damenschritt“ komplett auf. Die Rollen als Leader (Führender) und Follower (Folgender) sind vollkommen geschlechtsunabhängig. Es ist eine wunderbare Normalität, dass Frauen führen, Männer folgen oder Rollen mitten im Tanz gewechselt werden.
  • Eine bunte Community: WCS ist ein Safe Space für Individualität. Die Szene ist vielfältig, queer-friendly und offen für alle. Hier triffst du eine bunte Gemeinschaft von Menschen, die Vielfalt feiern und die Leidenschaft für Bewegung teilen.
  • Echte Kommunikation auf Augenhöhe: Während bei vielen Tänzen eine Person starr vorgibt, was passiert, ist WCS ein echter Dialog. Als Follower hast du extrem viel Freiraum, die Musik selbst zu interpretieren und eigene Akzente zu setzen.
  • Der "Elasticity"-Faktor: Das Gefühl beim WCS ist unvergleichlich geschmeidig. Durch eine weiche Verbindung (Stretch & Compression) fühlt sich der Tanz flüssig an – fast wie an einem unsichtbaren Gummiband.
  • Keine Etikette, nur Wohlfühlen: Vergiss steife Kleiderordnungen. WCS ist entspannt. Turnschuhe sind das Standard-Schuhwerk, und die Atmosphäre ist herzlich und locker.

Gut zu wissen: West Coast Swing ist ein "Social Dance". Das heißt, man wechselt auf Partys (und auch auf Workshops) ständig die Partner*innen. Du lernst also nicht nur tanzen, sondern knüpfst sofort Kontakte zu einer tollen Community.


Dein Weg auf die Tanzfläche

Das Beste am WCS? Du brauchst kein jahrelanges Training, um Spaß zu haben. Die Basics sind logisch aufgebaut. Sobald du das Prinzip von Verbindung und Rhythmus verstanden hast, öffnet sich eine völlig neue Welt der Kreativität.

Da du schon hier auf der Seite bist, hast du den ersten Schritt bereits getan. Jetzt geht es vom Lesen ins Machen!

Bereit für deinen ersten "Sugar Push"?

Direkt hier unten findest du aktuelle Termine für Bootcamps. Auch wenn es sich nach Drill anhört, es macht Spaß! Dieses Format ist perfekt darauf ausgelegt, dir die Grundlagen kompakt und mit jeder Menge guter Laune beizubringen – oft in nur wenigen Stunden!

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